BRUCH-STÜCK
ist eine kurze Physical Theater-Performance von Radja Juschka mit Klavierbegleitung von Gas, die sowohl als Straßenperformance als auch in Theatern und kleinen Bühnen gespielt werden kann.
Sie erzählt vom Krieg und der Geschichte der Befreiung aus der Perspektive eines Menschen, der alle Menschen representiert.
Das Stück zeigt wie hilflos, voller Angst und wie wütend wir sind, wenn Krieg ist.
Es zeigt auch Auswege auf.
Es konfrontiert uns spürbar, und gibt uns die Chance uns den Gefühlen zu öffnen, wenn wir diese schmerzhaften Bilder der Vergangenheit und der Zukunft von Krieg direkt vor unseren Augen sehen.
Wir wollen das nicht fühlen, weil es uns selbst betrifft!
Die Isolation von Trauer, Angst und Wut führt zu Spaltung und Selbstverleumdung, Selbsthass und Depression.Wir fühlen nichts mehr, erkalten und kommen in die Schockstarre der Informationsflut, hängen Bewegungslos an den Kabeln und versauern im fight flight Modus.
Das braucht kein Mensch mehr!
Jetzt kommt der Bruch.Die Entscheidung fürs Leben!
Jetzt gehen alle auf die Straße, jetzt wird das Immunsystem wieder aktiviert, jetzt kommt das Nervensystem wieder in die Regulation, weil wir zusammen aufstehen und uns von den Ketten befreien, unsere kräfte spüren und das AKTIV BEISAMMEN SIND.
Wir brauchen Raum und noch mehr Räume, in denen wir geschützt, uns vernetzen, bilden, aufbauen und heilen können. Dafür brauchen wir Frieden und Gerechtigkeit für Alle – nicht nur für ein paar Reiche.
Schutz bedeutet nicht, nach außen zu ballern und Sicherheit nicht, Grenzen aufzubauen. (Und ist uns eigentlich klar wir das ständig mitfinanzieren? Wieviel nochmal 500 Milliarden alleine von Deutschland)
Schutz bedeutet, sich im Freiraum autonom bewegen zu können und das wir aufeinander aufpassen. Und Sicherheit bedeutet sich wohl zu fühlen, sein zu können wie , und das Alle ihr Potenzial in die Gruppe einbringen können, sich gehört, gesehen und im Miteinander zuhause zu fühlen. Das gilt für Alle, überall.
Frieden in unseren Körpern und Frieden in der Welt ist eins.
Also ist dies ein Aufruf unseren Körpern aufmerksam zu zuhören!
Hinspüren, wo wir nicht frei sind und das was festsitzt in Bewegung bringen.
Hilfe suchen und annehmen.
Es ist eine Rebellion der Körper,
die uns zeigt wo und wie wir frei sind, und was noch im Verborgenen schlummert.
Befreien wir die Gefühle, befreien wir uns vom Krieg; denn diese Wut und diese Angst sind die Transformatoren, die uns die Energie und Mut geben, und uns zu entscheiden wieder für das gute Leben einzustehen,- und vor allem, uns die Notwendigkeit aufzeigen, alte Systeme die die nicht dem Leben dienen, ein für Alle mal zu verlassen.Nein zu sagen zu all dem Müll der unseren Körpern nicht dient.
Wir brechen mit dem Krieg!
Da wo Gefühl dasein darf, ist Leben, wo wir unsere Körper, mit ihren Bedürfnissen wahrnehmen und in die Wirklichkeit integrieren ist, Bewegung und " Freedom of Movement is everybodys right."
Wir singen und Tanzen für den Frieden!
In Solidarität mit allen Unterdrückten, erheben wir unsere stimmen aus dem Tiefsten Inneren des Herzens, weil niemand frei ist, wenn wir nicht alle frei sind!
"they want to bury us but they dont know that we are Seeds"